Die Idee

Hallo!

Ich bin Moses, begeisterter Ingenieur und Surfer aus dem Ruhrgebiet. Leider ist der nächste Surfspot über 200 km entfernt und deshalb ist Reisen untrennbar mit meinem Hobby verbunden.

Beim Surfen bist du total abhängig von Natur und Wetterbedingungen. Auf der Suche nach der perfekten Welle lege ich teilweise täglich mehr als 100 km zurück. Das große Problem ist dabei immer, dass ich durch meine Unterkunft ortsgebunden bin. Nach der perfekten Surfsession steht dann immer noch die lästige Heimfahrt an. 

Nach einem Surfurlaub in einem gemieteten Campervan, war der Entschluss gefasst. Ich machte mich auf die Suche nach einem geeignetem Transporter um diesen umzubauen und dem großen Vanlife Trend zu folgen. Abgeschreckt von den horrenden Preisen für einen gebrauchten Transporter habe ich mich dann kritisch mit der Idee des Campervans auseinandergesetzt und mir die Frage gestellt:

“Warum soll ich mir ein zweites Auto zulegen, wenn es 90 Prozent der Zeit ungenutzt in der Garage steht? Ich muss die laufenden Kosten wie Steuern, Versicherung und Parkgebühren für das ganze Jahr zahlen, auch wenn ich den Van in nur vier von meinen sechs Wochen Jahresurlaub wirklich nutze. Bis ich die Anschaffungskosten durch die gesparten Übernachtungskosten wieder drin habe wird es ewig dauern. Zudem ist die Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Parkplatz in Städten und an beliebten Urlaubszielen beinahe ein Ding der Unmöglichkeit ” 

Es musste also Alternativlösung her und ich entschied mich auf bestehende Ressourcen zu setzen und mein Auto zum Mini Camper umzubauen. 

Der fertige CarCamper

Das ausgebaute Auto sollte folgendes bieten:

-eine komfortable Schlafmöglichkeit (auch für 1,93 :D)
-Stauraum für meine Surfboards und mein Gepäck
-eine Waschmöglichkeit 
-eine Kochstelle mit Wasserversorgung
-eine Rückzugsmöglichkeit bei schlechtem Wetter
 
Ich stürzte mich also mit einem Zollstock bewaffnet in die Garage, maß mein Auto aus und fing an erste Entwürfe zu erstellen. Das war gar nicht so leicht wie erwartet, da ein kleines Auto (wie mein Opel Astra) deutlich mehr Ecken und Kanten hat als der Laderaum eines Transporters. Nach einigen Nächten vor dem PC war der endgültige Entwurf fertig und ich begann damit das Auto umzubauen. Eine Woche und 800€ später war der Mini Camper fertig.

Die Innenausstattung des CarCampers

Ich habe die gesamte europäische Atlantikküste mit meinem CarCamper bereist. Das Konzept hat sich 100-prozentig bewährt. Ich bin superzufrieden und erstaunt, was man alles aus einem normalen Auto machen kann. Die Freiheit, die man durch die Ungebundenheit vor Ort erhält ist wirklich enorm und auch der Platz im Auto ist vollkommen ausreichend. 

Das Ziel von CarCamper

Mein Ziel ist es, euch ebenfalls ungebundenes und freies Reisen in eurem Alltagsauto möglich zu machen.  Deshalb habe ich das Projekt CarCamper ins Leben gerufen und entwickele nun universelle Baukastensysteme für eure Autos. So könnt ihr euer Auto ohne großen Aufwand zu einem, auf eure Bedürfnisse zugeschnittenen, CarCamper umbauen.